Mischfonds aus Schwellenländern: Große Chancen, aber auch Risiken

Geschrieben von am 2. November 2012

Nicht alles auf eine Karte setzen – das ist das wichtigste Motto in Kreisen der Geldanleger. Denn nur, wer für eine breite Risikostreuung sorgt, kann Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen Bereich ausgleichen. Besonders attraktiv erscheinen in diesem Zusammenhang die Schwellenländer, deren Renditechancen weitaus höher liegen, als die der Industriestaaten. Allerdings wollen auch hier Anleger nicht nur auf Aktien setzen, die in Schwellenländern oft starke Gewinn- und Umsatzwachstumschancen bieten, sondern ebenso auf Zinspapiere, bei denen attraktive Renditen möglich sind. Entstanden sind daraus Mischfonds, die beide Anlageklassen miteinander vereinen. Noch sind sie am Markt eher von untergeordneter Bedeutung, doch die Tendenz ist steigend.

Risiken bei Mischfonds

Anleger, die sich mit dem Gedanken tragen, in Mischfonds, speziell aus Schwellenländern zu investieren, sollten sich der Risiken bewusst sein. Gemessen an der Volatilität von einem bzw. drei Jahren ergibt sich eine Marge, die zwischen reinen Anleihen- und reinen Aktienfonds liegt. Zudem sind Mischfonds aus Schwellenländern sehr starken Schwankungen unterworfen. Typische Risiken sind nicht nur Abschwungphasen in den Schwellenländern, sondern auch

–        Währungsschwankungen,

–        Zinsänderungsrisiken,

–        politische Unsicherheiten

und ähnliches. Darüber sollten sich Anleger bewusst sein, bevor sie investieren, denn diese Unsicherheiten erfordern eine entsprechend hohe Risikobereitschaft von den Anlegern.

Chancen der Mischfonds

Im Gegenzug bieten Mischfonds aber auch viele Chancen. Das Potenzial, das in ihnen steckt, ist enorm. Während einige Experten sich klar für einen sehr hohen Aktienanteil aussprechen, sehen andere einen ausgewogeneren Mix zwischen Aktien und Zinspapieren als sinnvoller an. Drei Mischfonds der Schwellenländer haben sich dabei mit guten Renditen in 2012 bewährt:

  1. Unirak Emerging Markets A von Union Investment – seit 2008 auf dem Markt – 50 % Wertzuwachs – Rendite 2012: 11,6 Prozent
  2. Carmignac Emerging Patrimoine A – maximal 50 % Aktien – Rendite 2012: 11,5 Prozent
  3. Saurem Emerging Markets Balenced D – Mix aus Aktien-, Absolute-Return- und Renten-Fonds – Rendite 2012: knapp 10 Prozent


Kategorie / Thema: Börse, Fonds Allgemein, Mischfonds, News
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