Mischfonds

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Offene Immobilienfonds

Durchaus lukrativ für Kleinanleger.

Offene Immobilienfonds: Mit geringen Anlagen in Immobilien investieren

Bei einem offenen Immobilienfonds handelt es sich um ein Grundstückssondervermögen, in dem mindestens 15 Grundstücke enthalten sind. Betreut wird dieses Sondervermögen von einer spezialisierten Kapitalanlagegesellschaft, bei der es sich um ein besonderes Kreditinstitut handelt, welches den sehr strengen Kontrollen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt.

Die rechtliche Grundlage für einen offenen Immobilienfonds bildet das Investmentgesetz. Grundsätzlich gehören zu einem offenen Immobilienfonds liquide Mittel, die von einer Depotbank verwarnt werden. Sie darf auch als einzige Stelle die Fondsanteile ausgeben. Des Weiteren muss ein offener Immobilienfonds immer eine Liquiditätsreserve haben, die grundsätzlich mindestens fünf Prozent des gesamten Fondsvermögens ausmachen muss. Diese Reserve darf allerdings zu keiner Zeit mehr als 50 Prozent des Fondsvermögens ausmachen.

Tritt die Liquiditätsreserve unter die Marke von fünf Prozent, muss die Kapitalanlagegesellschaft den Fonds für einen bestimmten Zeitraum schließen. Gibt der offene Fonds mehr Fondsanteile aus, als flüssige Mittel zur Verfügung stehen, muss er Fremdkapital aufnehmen oder im schlimmsten Fall sogar Immobilien verkaufen. Hierbei werden die Immobilien dann nicht zum Marktwert angesetzt, sondern zu ihrem jeweiligen Verkehrswert. Übersteigt die Liquiditätsreserve die 50 Prozent Marke, muss die Fondsgesellschaft investieren.

Investiert wird in einem offenen Immobilienfonds mit den liquiden Mitteln meist in Gewerbeimmobilien. Hier soll durch die Mieteinnahmen und durch die Wertsteigerung der Immobilie ein Ertrag erwirtschaftet werden. Die Besonderheit eines offenen Immobilienfonds besteht darin, dass damit auch Kleinanleger die Immobilieninvestition börsentäglich verfügbar gemacht wurde. Des Weiteren ist es möglich, offene Immobilienfonds jederzeit zu kaufen oder auch zu verkaufen.

Offene Immobilienfonds gelten als eine sehr vorteilhafte Geldanlage, da ein Teil der Erträge auf der Wertsteigerung der jeweiligen Immobilien basiert. Zudem ist dieser Teil der Erträge von der Steuer befreit. Die restlichen Erträge setzen sich aus den Mieteinnahmen zusammen, die allerdings versteuert werden müssen.

Ob die Investition in einen offenen Immobilienfond für Sie interessant ist, worauf Sie achten sollten und in welchem Verhältniß die Chancen zum Risiko stehen. Erklären unsere unabhängigen Experten - fordern Sie ihren persönlichen Vergleich offener Immobilienfonds an.